Das Samenkorn

oder: der umsorgende Gärtner

Für mich ist der Beginn des Heilungsprozesses der Wunsch des Klienten nach Heilung und der Impuls, mit einem Heiler Kontakt aufzunehmen. Die Grundlage hierfür ist die Zuversicht, dass Heilung ganz oder teilweise möglich ist. Die nächste Komponente ist das Vertrauen in den Heiler und die Erlaubnis, dass der Heiler den Klienten begleiten darf.

Der Wunsch nach Heilung und Verbesserung der Situation ist für mich das Samenkorn des Heilungsprozesses. Der „Nährboden“ besteht aus der Zuversicht, dass Heilung möglich ist und dem Vertrauen in den Heiler und den Heilungsprozess.

Die Aufgabe des Heilers ist die eines Gärtners: die optimalen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit das Samenkorn zunächst keimen und später als Keimling wachsen kann. Hierzu gehören: die Erde lockern und feucht halten, die vorhandenen Nährstoffe optimal einsetzen (evtl. zusätzlich düngen), den Keimling vor Erkrankungen und Parasiten schützen, ihm Halt geben und stützen. Der Keimling wird so lange umsorgt, bis er widerstandsfähig genug ist, alleine weiterzuwachsen. Das Samenkorn keimt und der Keimling wächst aus sich selbst heraus – er wird nicht gezogen.

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