Der Dritte

oder: wie ich Kinder und Tiere über die Ferne behandel

Kinder und Tiere rufen mich verständlicherweise bei Problemen nicht selbst an, sondern der Kontakt erfolgt über eine Bezugsperson, z. B. die Mutter des Kindes (“Kind” geht für mich bis zur Pubertät, da danach eine innere Abtrennung von Seiten des Kindes zur Bezugsperson erfolgt). Diese Person ist Mittler zum Kind / Tier. Diese Person hat ein inneres Bedürfnis, dass es dem Kind / Tier besser geht. Die Behandlung kann dabei auf 2 Arten geschehen:

  1. die Bezugsperson hat selbst Stress durch das Symptom des Kindes / Tieres (mitunter kann der Stress der Bezugsperson größer sein als beim Kind selbst): in diesem Fall wird zunächst die Bezugsperson behandelt. Ist bei dieser Person der Stress mit der Situation gelöst, hat das Kind / Tier die Möglichkeit, sich selbst zu heilen, da der “Druck” durch die Bezugsperson weg ist. Außerdem ist die Bezugsperson danach wieder in ihrer inneren Mitte und kann die Situation nun neutral betrachten. Möglicherweise ist danach eine Behandlung des Kindes / Tieres selbst nicht mehr notwendig.
  2. wenn die Bezugsperson innerlich ruhig ist, kann die Behandlung des Kindes / Tieres über die Bezugsperson als “Kanal” erfolgen. Dabei ist es wichtig, dass die Bezugsperson den Kontakt zum Kind / Tier innerlich zulässt und sich nicht energetisch schützend davor stellt.

Beispiele:

  • ein Kind hat sich mit einer Schere den Daumen verletzt, der stark blutet. Kurz darauf hatte ich “zufällig” die Mutter angerufen. Noch während der Behandlung ruft das Kind aus dem Hintergrund: “Mama, es blutet gar nicht mehr.”
  • eine Besitzerin von Pferden rief mich an, da ein Pferd nur liegt und nicht mehr frisst. Die Behandlung erfolgte über die Besitzerin als Kanal. Kurz nach Beginn der Behandlung sagt die Besitzerin, dass das Pferd aufsteht und wieder frisst. Seitdem frisst es wieder normal.
  • ein weiteres Pferd, dass ebenfalls nicht fraß, gehörte der Tochter, die jedoch gerade nicht anwesend war. Hier war es notwendig, von der Mutter zur Tochter und dann erst zum Pferd zu gehen (von der Mutter zum Pferd war kein Kontakt möglich). Während der Behandlung stellten sich andere Pferde zum betroffenen Tier dazu. Auch hier fraß das Tier nach kurzer Zeit wieder.
  • ein Mann ruft mich an, weil seine Mutter schwer krank ist und möglicherweise stirbt. Eine direkte Behandlung der Mutter war nicht möglich, dafür aber vom Sohn. Danach fühlte er sich auch deutlich ruhiger. 2 Tage später rief er mich wieder an und nun war eine Behandlung der Mutter möglich. Wenige Tage später erhielt ich die Nachricht, dass die Mutter verstorben ist.
  • eine Mutter rief mich an, weil ihr erwachsener Sohn im Krankenhaus liegt. Ich habe nicht den Sohn sondern auschließlich die Mutter behandelt. Wenige Tage später bekam ich die Information, dass es dem Sohn “deutlich besser” gehen würde.
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